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RPG im echten Leben

Reisen wie im RPG: Quests, XP und Ranglisten in echten Städten

Was passiert, wenn Städtereisen wie ein Open-World-Spiel funktionieren: Quests, XP, Level und eine Rangliste. So spielt es sich.

  • 5 Min. Lesezeit

Open-World-Spiele haben einer ganzen Generation beigebracht, wie Entdecken geht: Karte checken, Quest auswählen, irgendwo Neues hinlaufen, Belohnung kassieren. Echte Städte funktionieren genauso. Sie sagen dir nur nicht, wo die Quests sind.

Wie sieht ein RPG im echten Leben aus?

Der Kern ist der Spielablauf, den du aus Games kennst:

Warum verändert das, wie du reist?

Ohne Spiel sehen die meisten die Top-Ten-Sehenswürdigkeiten und fahren wieder nach Hause. Mit Quests läufst du durch die Seitenstraßen, weil dort die nächste Markierung ist. Du landest in Vierteln, die du dir nie ausgesucht hättest, und genau dort gibt es meistens das gute Essen.

Außerdem löst es den „Und jetzt?“-Moment. Du kommst aus dem Museum, öffnest die Karte, und 400 m entfernt wartet eine Quest.

Ist das nicht einfach Pokémon Go für Touristen?

Es gibt keine Kreaturen zu fangen. Die Orte sind der Inhalt. Jeder Quest-Punkt ist ein echter Ort mit einem Grund für den Besuch: ein Wahrzeichen, eine Aussicht, ein versteckter Innenhof, ein Lieblingsort der Einheimischen. Das Spiel bringt dich hin, der Ort ist die Belohnung.

So spielt sich Explorely

Genau das haben die meisten Spiele nicht: Die Punkte, die du beim Herumlaufen in einer Stadt sammelst, können außerhalb der App etwas bewirken.

Tipps für deine erste Runde

  1. Fang mit den Quests an, die am nächsten an deiner Unterkunft liegen.
  2. Plane eine Route für einen Nachmittag, nicht für einen ganzen Tag.
  3. Füg einen Freund hinzu, damit die Rangliste etwas bedeutet.
  4. Heb dir ein Minispiel für die Zugfahrt auf.